Fünf Garchinger Jugendliche bei den Bayerischen Einzel-Meisterschaften

23. April 2017

Alina MuhinaEine große Abordnung schickten wir dieses Jahr zu den Bayerischen Jugend-Einzelmeisterschaften, die in der zweiten Woche der Osterferien stattfanden. Die Ergebnisse dabei waren wechselhaft, aber im großen und ganzen trotzdem positiv zu bewerten.

 

Das beste Garchinger Ergebnis erzielte Alina Muhina in der U10. In der letzten Runde mußte sie gegen die bis dahin verlustpunktfreie Lin Englert mit den schwarzen Steinen ran. Völlig unerwartet hatte sie schon nach 22 Zügen den Sieg eingetütet und schob sich derart mit 4,5 Punkten noch auf den ungeteilten vierten Platz vor. Mit der zweitschwächsten DWZ unter vierzehn Teilnehmerinnen eine echte Sensation!

 

 

Das zweitbeste Garchinger Ergebnis erzielte Denis Werner. Letztes Jahr noch Überraschungssieger in der U10, war auch diesmal wieder im Vorderfeld vertreten, nun in der U12. Dabei war der große Wurf sogar vor der letzten Runde in Reichweite, doch eine Schwarzniederlage warf ihn auf den fünften Platz zurück. Trotzdem ein gutes Ergebnis!

 

Mit diesen Platzierungen haben sich Alina und Denis übrigens schon für die nächstjährigen Meisterschaften in der jeweiligen Altersklasse qualifiziert.

 

Bei den Jungs, die im unterfränkischen Bad Kissingen spielten, war Maik Piffczyk in der U10 als Münchner Meister unterwegs. Doch andels als beim Qualifikationsturnier wollte ihm nichts rechtes gelingen. Immerhin konnte er nach zwei Remisen und zwei Niederlagen zum Auftakt mit einem von zwei weiteren Remisen gerahmten Sieg das Ruder noch halbwegs herumreißen. Platz 15 unter 22 Startern spiegelt nicht seine Spielstärke wieder, aber nächstes Jahr kann er sicher einen neuen Anlauf nehmen.

 

Die Burg Wernfels nahe des Fränkischen Seenlands sah die stärkste Garchinger Abordnung war bei den Mädchen der U12 am Start. Katja Frowein und Liana Muhina übertrafen mit den Plätze 13 und 14 bei je 3,5 Punkten knapp ihren Setzlistenplatz. Während Katja ein ständiges Auf und Ab aus Niederlagen und Siegen erlebte, konnte Liana nach zwei Auftaktpleiten den Rest des Turniers ungeschlagen überstehen - im Endeffekt kein großer Unterschied, zudem beide in der fünften Runde gegeneinander Remis spielten.

 

Im Endeffekt überwiegen die positiven Ergebnisse, vor allem die Mädels werden aller Voraussicht nach jeweils über 100 DWZ-Punkte gewonnen haben. Natürlich wurden die fünf Tage der Turnier aber auch zu ausführlichen Analysen genutzt. Und abgesehen vom Schachlichen hat es allen Beteiligten sicher ebenfalls gut gefallen. Nächstes Jahr darf dann bitte auch das Wetter wieder weniger polar angehaucht sein... ;-)