Willkommen im Schachclub Garching!

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Da das Bürgerhaus bis Anfang 2019 renoviert wird, haben wir ein neues Spiellokal:

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Erwachsene treffen sich ab 19:30 an der Fakultät für Informatik (Boltzmannstr 3).

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Deutscher Pokal - Zwischenrunde erreicht!

Sonntag, 27 Januar 2013 21:57

Dieses Wochenende bestritten wir unsere Premiere im Mannschaftspokalturnier des Deutschen Schachbundes, für das wir uns durch den Pokalsieg in Bayern qualifiziert hatten. Ausrichter der Vorrundengruppe 8 war der SK Lauffen.

 

Der Heimverein ist sportlich in der Landesliga Unterland (Württemberg) beheimatet. Das ist die fünfthöchtse Spielklasse und entspricht damit der Regionalliga in Bayern. Der Einzug in den Deutschen Pokal gelang den Lauffern durch den Finaleinzug im Württembergischen Pokal. Es wäre ihnen zu gönnen, wenn sie diesen Erfolg wiederholen könnten, denn sie waren ganz tolle Gastgeber.

 

Von Beginn der 1. Runde wurden erstmal Geschenke an die Gäste verteilt. Jeder der drei angereisten Vereine bekam einen schönen Bildband, in dem viele Sportler aus unterschiedlichen Bereichen porträtiert sind, nur Schachspieler sind keine dabei. Zudem gab es zwei Flaschen Wein aus der Region, die später am Abend im Hotel geleert wurden.

 

Dann konnte es fast schon losgehen. Die Auslosung bescherte uns das Duell mit dem SK Lauffen, gegen den wir klar favorisiert waren. Jans wichtigster Beitrag zum Geschehen war, dem Schiedsrichter zu erklären, wie die Uhren zu stellen sind. Das Schachspielen überließ er dann aber doch den stärkeren Spielern.

 

Johannes spielte an Brett 3 einen c3-Sizilianer, in dem sich der Gegner eine Ungenauigkeit leistete. Dadurch erlangte Joahnnes die Initiative, die bereits im 19. Zug mit der entscheidenden Kombination gekrönt wurde. Roland hatte die schwarzen Steine gegen das Spitzenbrett Lauffens. Er geriet nie in Nachteil, konnte aber auch nicht um Vorteil kämpfen. Folgerichtig ging diese Partie remis aus.

 

Das nächste Ergebnis sicherte uns bereits das Weiterkommen. In der Eröffnung opferte Chris einen Bauern für den er genug Kompensation hatte. Die Stellung erforderte aber genaue Züge, die nicht immer gefunden wurde. Nachdem Chris' Gegner aber ein gute Möglichkeit in Vorteil zu kommen ausließ, zeichnete sich langsam ein Unentschieden ab. Das bot Chris dann auch im Wissen an, dass uns der halbe Punkt reichen würde. Benno spielte als Einziger über 40 Züge. Lange Zeit war die Partie in etwa ausgeglichen, doch um den 30. Zug spielte Benno deutlich besser als der Gegner und konnte entscheidenden Vorteil erzielen.

 

Mit dem 3-1-Sieg erreichten wir ein Duell gegen SG Rochade Kuppenheim 1979, eine Mannschaft aus der Oberliga Baden. Zunächst gab es aber ein gemeinsames Abendessen mit einigen Spielern des SK Lauffen und des FB Mörlenbach-Birkenau. Später im Hotel nach ein paar Bier und während des Trinkens des Gastgeschenks überlegten wir hin und her, was am nächsten Tag die beste Aufstellung sein würde. Wir wollten es von der Farbverteilung abhängig machen, die erst kurz vor der Runde bestimmt wurde. Die große Frage war: Johannes an 1 mit Weiß oder an 4 mit Schwarz?

 

Ersteres trat ein und Johannes erreichte ein schnelles Remis in einem weiteren c3-Sizilianer. Er hatte zwar leichten Vorteil, aber wenig Zeit. Danach dauerte es lange, bis eine weitere Partie beendet wurde und die Einschätzungen wechselten zwischendurch ein wenig. Beim Nachspielen mit dem Computer stellte sich aber heraus, dass wir nie in Verlustgefahr waren. Roland spielte mal wieder den Drachen und die Stellung wurde richtig scharf. Sein Kontrahent gab eine Figur für drei Bauern und ein bisschen Angriff. Nach einer taktische Abwicklung hatte Roland dann keine Mehrfigur aber das Läuferpaar im Dame-Leichtfigurenendspiel. Auch wenn er einen Bauern weniger hatte, stand er leicht besser. Kurios war dann aber, dass er den gegnerischen Springer gewinnen konnte und die Partie trotzdem noch nicht entschieden war. Zwischenzeitlich war die Stellung sogar remis, aber letztendlich schaffte es Roland doch noch, zu gewinnen.

 

Kurz darauf machte Benno alles klar. Auch er spielte eine wilde Partie, die für die Zuschauer schwer einzuschätzen war. Sein Gegner schaffte es, einen Freibauern bis nach d2 zu bringen, währende Benno mit Türmen und Leichtfiguren auf Matt spielte. Dabei stellte er so starke Drohungen auf, dass er am Ende zwei Mehrbauern hatte und kurz darauf gewann. Chris musste zwischenzeitlich trotz starken Remistendenz weiterspielen, da die Partien von Roland und Benno nicht ganz klar schienen. Im Endspiel mit Turm und ungleichfarbigen Läufern hatte er Vorteil, der aber bei genauem Spiel seines Gegenübers nicht zu Gewinn ausreichen sollte. Doch kleine Ungenauigkeiten bestrafte Chris konsequent und erzielte einen beeindruckenden Sieg.

 

Damit erzielten Roland, Chris und Johannes 1,5 Punkte aus 2 Partien, Benno sogar 2 aus 2. Dank dieser mannschaftlichen Geschlossenheit stehen wir nun in der Runde der letzten 16. Termin für die Zwischenrunde ist der 23. und 24. März. Eventuell erwartet uns ein Duell mit der OSG Baden-Baden 1922, dem dominierenden Verein der letzten 7 Jahre im deutschen Schach.

 

Vor der Rückreise bekamen wir dann ein weiteres Geschenk überreicht - einen Bildband, in dem die Städte und Gemeinde der Umgebung vorgestellt werden. Vielen Dank an den SK Lauffen für die gelungene Veranstaltung!

 

 

 

  SC Garching 1980 2302 -   SK Lauffen 2172 3 – 1
1 2 Lötscher, Roland 2395 - 1 Schnepp, Gunnar 2295 0,5 – 0,5
2 4 Köpke, Christian 2359 - 2 Heinl, Thomas 2173 0,5 – 0,5
3 10 Rusche, Johannes 2225 - 3 Scherer, Holger 2105 1 – 0
4 9 Rücker, Benjamin 2227 - 4 Amos, Frank 2116 1 – 0
  SG Rochade Kuppenheim 1979 2277 -   SC Garching 1980 2302 0,5 – 3,5
1 3 Schuh, Hubert 2301 - 10 Rusche, Johannes 2225 0,5 – 0,5
2 5 Kresovic, Velimir 2235 - 2 Lötscher, Roland 2395 0 – 1
3 4 Metz, Hartmut 2320 - 4 Köpke, Christian 2359 0 – 1
4 6 Wiechert, Hans 2251 - 9 Rücker, Benjamin 2227

0 – 1

 

 

 

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