Gregory Greiner

Letzte Woche fand die entscheidende Runde in der MMM des Jahres 2017 statt. Wir wollten noch einmal alles zeigen, auch wenn es für uns um nicht wirklich viel ging, werden wir doch von dem alten und neuen Münchner Meister - unserer Vierten - blockiert, welche von der Dritten blockiert wird, die selbst von der Zweiten blockiert wird. Viel Blockade und Gedrängel also - Ziel war es dennoch einen Aufstiegsplatz zu belegen, auch wenn wir im direkten Duell dafür eine Mannschaft besiegen mussten, für die es wirklich noch um den Aufstieg ging.
Zwei weitere Wettkämpfe hat SCG 5 mittlerweile bestritten. Der Erste war noch vor der 2-wöchigen Osterpause gegen den Tabellenletzten MSA Zugzwang 4, der Zweite gestern gegen die zweite Mannschaft vom Roten Turm Altstadt. Beide Male punkteten wir voll.
Drei Tage lagen wir in der Asche von Haar. 2 zu 6. Wie konnte das passieren? Wie sollten wir damit umgehen? Wackeln Stühle? Akute Abstiegsgefahr? Muss der Mannschaftsführer gehen? Ok so dramatisch war es vielleicht nicht, aber die Niederlage in der Höhe unerwartet. Aber wie heißt es so oft wenn man stürzt? Aufstehen und schnellstmöglich nochmal probieren. Und so setzten wir uns bereits an einem Montag an die Bretter des Tabellenführers und stiegen empor wie Phoenix aus der Asche. Strahlend. Mit 5,5-2,5.
 

Gestern traten wir auswärts bei der dritten Mannschaft vom SC Haar 1931 an. Das Spiellokal war äußerst ansprechend und da der Mannschaftskapitän am Spieltag ein Jahr älter geworden ist gab es auch reichlich Geschenke. Nur leider machten wir sie dem Gegner und dementsprechend hoch war unsere Niederlage. 2-6 als Favorit, das hatten wir uns anders ausgerechnet.

Nach dem letztjährigen Aufstieg startete die Fünfte gestern in die neue Saison in der A-Klasse 1. Als Aufsteiger könnte man es sich mit Zielen einfach machen - Nichtabstieg - aber wir schauen mal was geht. Gegen die erste Mannschaft von der SG Schwabing München Nord sprang schonmal der erste Mannschaftpunkt heraus. Dauerte aber auch bis weit nach Mitternacht und war alles andere als klar.

Mit zwei Mannschaften spielten wir am Sonntag (05.03.) im Münchner Mannschaftspokal. Während eine Mannschaft erfolgreich in Unterhaching weiterkam (Bericht folgt), schied die andere Mannschaft mit großer Gegenwehr als starker Außenseiter gegen die SV Weiß-Blau Allianz München aus. Im Folgenden mehr dazu.

Am Donnerstag empfingen wir den Tabellenzweiten Münchener SC 1836/SK Siemens 4 zur letzten Runde. Vor der Saison noch als wahrscheinliches Endspiel um den Aufstieg gehandelt, startete der MSC wider Erwarten mit zwei Niederlagen in die Saison. Da wir uns keine größere Blöße gaben war das Aufeinandertreffen für den Aufstieg (leider, oder zum Glück, je nach Blickwinkel) bedeutungslos, weswegen der MSC auch nicht vollzählig und in Topbesetzung antrat. Nichtsdestotrotz wollten wir nochmal alles geben und zeigen, wieso wir nächstes Jahr eins höher spielen.

Die letzten beiden Jahre denkbar knapp gescheitert, wollte SCG5 dem Mythos der Unaufsteigbaren erneut entgegen treten und diesen endgültig ad acta legen. Nachdem SCG4 letztes Jahr die A-Klasse verließ (nach oben und nun schon wieder auf Meisterkurs versteht sich) lautete das Saisonziel im vierten Jahr der B-Klasse "Aufstieg, jetzt erst recht" mit dem Untertitel "möglichst vor der letzten Runde". Dies gelang, der Aufstieg ist vollbracht. A-Klasse wir kommen!

Gestern empfingen wir den Tabellenletzten aus Kirchseeon. Natürlich wollten wir aus der Osterpause mit einem Sieg starten, um eine gute Ausgangslage für die entscheidenen Runden zu generieren - und wenn möglich unseren Konkurrenten im Brettpunktverhältnis auf die Pelle rücken. Dies gelang teilweise.

Am Donnerstag traten wir daheim zum Spitzenspiel gegen die erste Mannschaft des SK Markt Schwaben an, die in der ersten Runde den SC Trudering niederringen konnte, und auch zum engeren Favoritenkreis um den Aufstieg zu zählen ist. Dementsprechend kam es zu einem packenden Kräftemessen, welches erst in der letzten Partie seine Entscheidung fand.